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Das walisische Metal-Brett: Bullet For My Valentine live

Mit dem neuem Album „Fever“ gehen Bullet For My Valentine 2010 auf Tour mit special guest: Funeral For A Friend.

 

Die Waliser Bullet For My Valentine zählen zu den Epigonen der ‚New British School of Heavy Metal’, einer neuen Hardrock- und Metal-Szene in Großbritannien, die sich in den letzten fünf Jahren als Gegengewicht zur Vielzahl von Britpop-Bands formierte. Seit ihrem zweiten Album „Scream Aim Fire“ gehört das Quartett aus Bridgend endgültig zu den erfolgreichsten europäischen Heavy Metal-Acts. In vielen Ländern erreichte die CD die Top 10 der Albumcharts. Anfang April erschien der Nachfolger „Fever“, mit dem sie alle bisherigen Erfolge überflügelten. Das Album stieg in England, Deutschland, Österreich und den USA von Null in die Top 5 der Charts. Nach ihren umjubelten Auftritten bei Rock am Ring und Rock im Park kehren Bullet For My Valentine vom 21. November bis 3. Dezember nach Deutschland zurück. Bei ihrem Konzert in Ludwigsburg werden sie von ihren walisischen Post-Hardcore-Kollegen Funeral For A Friend begleitet, die nach vier erfolgreichen Alben mit „Your History Is Mine“ im letzten Herbst ihr erstes Best Of-Werk veröffentlichten.

 

Bullet For My Valentines Stil reifte langsam und bedächtig. Sechs Jahre vergingen zwischen ihrer Gründung 1998 und den Aufnahmen zum ersten Album. In dieser Zeit durchlief die Band zahlreiche Metamorphosen. Unter dem Namen Jeff Killed John agierte sie zunächst als Nirvana- und Metallica-Coverband. Um den Jahrtausendwechsel schufen die vier Waliser als Opportunity In Chicago dann eine britische Form von NuMetal. Doch erst nach der Umbenennung in Bullet For My Valentine sowie der klanglichen Verortung zwischen Heavy Metal, Hardrock und „jüngeren“ Genres wie Screamo und Metalcore stieß die Truppe europaweit auf große Beachtung.

 

Seitdem gibt es für Matthew Tuck (Gesang, Gitarre), Michael Paget (Gitarre), Jason James (Bass) und Michael Thomas (Drums) nur noch eine Richtung: nach vorne. Bereits ihre erste selbstbetitelte EP stürmte 2004 in mehreren Ländern die Singlecharts, so auch in Deutschland. Mit dem Debütalbum „The Poison“, das noch recht traditionsverbunden im klassischen Heavy Metal verankert war, stiegen sie 2005 in die europäische Oberliga auf. Der endgültige Durchbruch außerhalb der eingeschworenen Metal-Gemeinde gelang ihnen 2008 mit dem zweiten Longplayer „Scream Aim Fire“. Top 10-Platzierungen u.a. in Deutschland, England, den USA, Japan und zahlreiche goldene und Platin-Schallplatten waren die Folge.

 

Das Geheimnis ihres Erfolges ist simpel: Bullet For My Valentine finden konsequent und experimentell offen die optimale Mischung zwischen klassischem Heavy Metal, wie etwa bei ihren größten Einflüssen Metallica und Iron Maiden, und jungen, wütenden, virtuos schnellen Elementen des Metalcore. Damit rekrutieren sich ihre Fans sowohl aus Traditionalisten als auch jungen Hörern harter Musik. Denn sie haben die Idee des Heavy Metal behutsam in die Moderne transferiert, ohne Geschichte und Werte dieses Stils außer Acht zu lassen. Sehnlich wurde ihr drittes Album „Fever“ erwartet, das im April nach fast einjähriger Produktionszeit erschienen ist. Darauf haben sich Bullet For My Valentine erneut stilistisch weiter entwickelt und wieder eine gesunde Melange aus Hit, Authentizität und Individualität gefunden. Das ist ihr großer Vorteil: Sie laufen keinen Trends hinterher, sondern setzen sie selbst. Die Freiheit im kreativen Prozess, die dadurch erreicht wird, hört man ihrer Musik in jedem Moment an.

 

Auf ihrer Tournee werden Bullet For My Valentine von ihren walisischen Landsleuten Funeral For A Friend unterstützt, die innerhalb von fünf Jahren vier ausgezeichnete Alben zwischen Post-Harcore, Alternative Rock und Emocore veröffentlichten. Damit schufen sich Matt Davies-Kreye (Vocals), die Gitarristen Kris Coombs-Roberts und Darren Smith sowie Bassist Gavin Borrough und Drummer Ryan Richards europaweit eine treue Fanbasis, die ihnen auf Tourneen begeistert hinterher reist. Zuletzt sah man Funeral For A Friend in Deutschland im Vorprogramm von Linkin Park. Wer sich einen guten Eindruck über ihr bisheriges Wirken verschaffen möchte, dem sei ihr aktuelles Best Of-Album „Your History Is Mine“ empfohlen, auf dem sich ein spannender Querschnitt aus Indie-Hits, frühen vergriffenen Aufnahmen und interessanten Coverversionen befindet.

 

Weitere Informationen unter www.bulletformyvalentine.com